Last Updated: August 17, 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln die Nutzung der Social-Media-Plattform GSocial (nachfolgend „Plattform“ oder „GSocial“). Betreiber der Plattform ist die im Impressum ausgewiesene natürliche oder juristische Person (nachfolgend „Betreiber“).
Diese AGB gelten für alle registrierten Nutzer der Plattform. Soweit einzelne Funktionen auch ohne Registrierung genutzt werden können, gelten die hierfür einschlägigen Bestimmungen dieser AGB entsprechend.
Mit Abschluss der Registrierung kommt zwischen dem Nutzer und dem Betreiber ein Nutzungsvertrag über die Bereitstellung der Plattform nach Maßgabe dieser AGB zustande. Vor Abschluss der Registrierung erhält der Nutzer die Möglichkeit, diese AGB einzusehen.
Die Nutzung der Plattform setzt die Zustimmung zu diesen AGB voraus. Zwingende gesetzliche Rechte des Nutzers, insbesondere nach österreichischem und europäischem Verbraucherrecht, bleiben unberührt.
GSocial ist eine Social-Media-Plattform, über die registrierte Nutzer insbesondere Texte, Bilder und sonstige von der Plattform unterstützte Inhalte veröffentlichen, mit anderen Nutzern interagieren sowie weitere jeweils bereitgestellte Kommunikations- und Community-Funktionen verwenden können.
Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Gestaltung der Plattform. Soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, wird die Plattform unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Der Betreiber ist berechtigt, die Plattform weiterzuentwickeln sowie einzelne Funktionen zu ändern, zu ergänzen oder einzustellen, sofern hierfür ein sachlicher Grund besteht und die Änderung für den Nutzer unter Berücksichtigung der Interessen beider Vertragsparteien zumutbar ist. Sachliche Gründe können insbesondere technische Entwicklungen, Sicherheitsanforderungen, Missbrauchsprävention, gesetzliche oder behördliche Vorgaben sowie die Weiterentwicklung des Dienstes sein.
Wesentliche Änderungen, durch welche die Nutzungsmöglichkeiten des Nutzers erheblich eingeschränkt werden, werden – soweit gesetzlich erforderlich und praktisch möglich – in angemessener Weise angekündigt.
Ein Anspruch auf eine jederzeit unterbrechungsfreie oder vollständig fehlerfreie Verfügbarkeit der Plattform besteht nicht. Der Betreiber bemüht sich jedoch um eine dem Stand der Technik und dem Charakter des Dienstes angemessene Verfügbarkeit.
Die Nutzung bestimmter Funktionen der Plattform erfordert die Erstellung eines Nutzerkontos.
Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Registrierung die erforderlichen Angaben richtig und vollständig zu machen und wesentliche Änderungen dieser Angaben zu aktualisieren, soweit dies für die Nutzung des Dienstes erforderlich ist.
Die Erstellung automatisierter, missbräuchlicher oder täuschender Nutzerkonten ist unzulässig. Ebenso ist es untersagt, sich ohne entsprechende Berechtigung als eine andere Person, Organisation oder ein anderes Unternehmen auszugeben.
Der Nutzer ist verpflichtet, seine Zugangsdaten angemessen vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen und den Betreiber unverzüglich zu informieren, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass Dritte unbefugt auf das Nutzerkonto zugegriffen haben.
Der Nutzer haftet nicht allein deshalb für jede Handlung, die über sein Nutzerkonto vorgenommen wurde. Eine Haftung besteht nur nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere wenn der Nutzer die unbefugte Nutzung schuldhaft ermöglicht oder trotz Kenntnis nicht angemessen darauf reagiert hat.
Die Nutzung der Plattform ist nur Personen gestattet, die nach den für sie geltenden gesetzlichen Vorschriften wirksam in die Nutzung der Plattform einwilligen beziehungsweise einen entsprechenden Nutzungsvertrag abschließen dürfen.
Soweit für die Verarbeitung personenbezogener Daten eines Kindes eine Einwilligung gemäß Art. 8 der Datenschutz-Grundverordnung erforderlich ist, gelten zusätzlich die jeweils anwendbaren gesetzlichen Altersgrenzen und Voraussetzungen.
Der Betreiber kann angemessene und verhältnismäßige Maßnahmen zur Überprüfung des erforderlichen Alters vorsehen, soweit dies gesetzlich erforderlich ist oder dem Schutz Minderjähriger dient.
Bestehen begründete Anhaltspunkte dafür, dass ein Nutzer das erforderliche Mindestalter nicht erreicht, kann der Betreiber den Zugang vorübergehend beschränken und einen geeigneten Altersnachweis verlangen. Kann das erforderliche Alter nicht nachgewiesen werden, darf das Nutzerkonto gesperrt oder gelöscht werden.
Betroffene Nutzer können eine solche Entscheidung über die von GSocial bereitgestellten Beschwerde- oder Einspruchsmöglichkeiten überprüfen lassen, soweit ein entsprechender Anspruch gesetzlich vorgesehen ist oder ein solches Verfahren vom Betreiber angeboten wird.
Der Nutzer bleibt für die von ihm auf der Plattform veröffentlichten oder über die Plattform verbreiteten Inhalte verantwortlich.
Der Nutzer darf nur Inhalte veröffentlichen, für deren Nutzung und Verbreitung er über die erforderlichen Rechte verfügt oder deren Nutzung gesetzlich gestattet ist.
Insbesondere dürfen durch Nutzerinhalte keine Urheberrechte, Markenrechte, Persönlichkeitsrechte, Datenschutzrechte oder sonstigen Rechte Dritter verletzt werden.
Der Betreiber macht sich Nutzerinhalte nicht allein dadurch zu eigen, dass er die technische Infrastruktur für deren Veröffentlichung oder Verbreitung bereitstellt.
Der Nutzer behält sämtliche ihm zustehenden Eigentums-, Urheber- und sonstigen Schutzrechte an seinen Inhalten.
Damit der Betreiber die Plattform technisch betreiben und die vom Nutzer gewünschten Funktionen bereitstellen kann, räumt der Nutzer dem Betreiber für die Dauer der Bereitstellung des jeweiligen Inhalts ein nicht-exklusives, weltweites und unentgeltliches Nutzungsrecht an den von ihm veröffentlichten Inhalten ein.
Dieses Nutzungsrecht umfasst ausschließlich die Rechte, die erforderlich sind, um die Plattform zu betreiben, bereitzustellen, technisch weiterzuentwickeln und die Inhalte entsprechend den vom Nutzer gewählten Funktionen zugänglich zu machen. Dazu gehören insbesondere:
Eine Unterlizenzierung ist nur zulässig, soweit sie zur technischen Bereitstellung der Plattform erforderlich ist, beispielsweise gegenüber Hosting-, Content-Delivery- oder sonstigen technischen Dienstleistern, und diese entsprechend vertraglich gebunden sind.
Eine Verwendung von Nutzerinhalten für darüber hinausgehende eigenständige Werbezwecke des Betreibers erfolgt nur, wenn hierfür eine ausreichende rechtliche Grundlage besteht beziehungsweise die erforderliche Zustimmung des Nutzers eingeholt wurde.
Löscht der Nutzer einen Inhalt oder sein Nutzerkonto, endet die vorstehende Rechteeinräumung grundsätzlich, sobald der betreffende Inhalt aus den produktiven Systemen der Plattform entfernt wurde. Ausgenommen hiervon sind vorübergehend fortbestehende Sicherungskopien sowie Fälle, in denen eine weitere Speicherung oder Verarbeitung aufgrund gesetzlicher Pflichten, behördlicher Anordnungen, der Durchsetzung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder anderer gesetzlich zulässiger Gründe erforderlich ist.
Wurde ein Inhalt von anderen Nutzern im Rahmen einer von der Plattform vorgesehenen Funktion rechtmäßig geteilt oder in eigene Kommunikationsvorgänge eingebunden, kann eine vollständige Entfernung aus den Bereichen anderer Nutzer technisch oder rechtlich eingeschränkt sein, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
Nutzer dürfen die Plattform nicht für rechtswidrige Zwecke verwenden. Insbesondere dürfen keine Inhalte veröffentlicht, verbreitet oder zugänglich gemacht werden, die nach dem jeweils anwendbaren Recht rechtswidrig sind.
Unzulässig sind insbesondere Inhalte oder Handlungen, die:
Beschränkungen von Nutzerinhalten werden unter Berücksichtigung der Grundrechte und berechtigten Interessen aller Beteiligten sowie nach Maßgabe des anwendbaren Rechts vorgenommen.
GSocial stellt Nutzern und sonstigen Personen eine Möglichkeit zur Verfügung, mutmaßlich rechtswidrige Inhalte zu melden. Soweit der Digital Services Act (Verordnung (EU) 2022/2065 – „DSA“) auf den jeweiligen Dienst Anwendung findet, wird das Meldeverfahren nach Maßgabe der dort vorgesehenen Anforderungen ausgestaltet.
Eine Meldung sollte möglichst konkret sein und insbesondere Angaben enthalten, anhand derer der betroffene Inhalt identifiziert und der behauptete Rechtsverstoß nachvollzogen werden kann.
Eingehende Meldungen werden nach Maßgabe der gesetzlichen Anforderungen sorgfältig, objektiv, verhältnismäßig und ohne willkürliche Diskriminierung bearbeitet.
Der Betreiber ist berechtigt und, soweit gesetzlich vorgeschrieben, verpflichtet, auf rechtswidrige Inhalte angemessen zu reagieren. Dies kann insbesondere die Einschränkung der Sichtbarkeit, Entfernung oder Sperrung eines Inhalts sowie gegebenenfalls Maßnahmen gegen ein Nutzerkonto umfassen.
Die bloße Abgabe einer Meldung führt nicht automatisch zur Entfernung eines Inhalts. Der Betreiber berücksichtigt bei seiner Entscheidung insbesondere die vorliegenden Informationen, die geltende Rechtslage, die Rechte der betroffenen Nutzer sowie die gesetzlichen Vorgaben für Anbieter von Vermittlungsdiensten.
Nutzer sind nicht generell verpflichtet, sämtliche auf der Plattform wahrgenommenen Verstöße zu melden. Gesetzliche Anzeige- oder Mitwirkungspflichten in besonderen Fällen bleiben davon unberührt.
Eine wiederholte und offensichtlich missbräuchliche Nutzung von Melde- oder Beschwerdesystemen kann nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen zu einer zeitweisen Einschränkung dieser Funktionen oder zu anderen angemessenen Maßnahmen führen.
Der Betreiber kann Inhalte und Nutzerkonten überprüfen, wenn konkrete Hinweise auf einen Verstoß gegen diese AGB oder geltendes Recht bestehen oder dies zur Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Plattform erforderlich ist.
Abhängig von Art, Schwere, Häufigkeit und Auswirkungen eines Verstoßes können insbesondere folgende Maßnahmen getroffen werden:
Bei Entscheidungen über Moderationsmaßnahmen berücksichtigt der Betreiber insbesondere die Schwere des Verstoßes, dessen Folgen, vorangegangene Verstöße, ein mögliches Verschulden des Nutzers, die Gefährdung anderer Personen oder der Plattform sowie die Rechte und berechtigten Interessen der Beteiligten.
Soweit gesetzlich erforderlich, erhält der betroffene Nutzer eine klare und konkrete Begründung der getroffenen Maßnahme sowie Informationen über verfügbare Rechtsbehelfe.
Eine vorherige Anhörung oder Ankündigung kann unterbleiben, soweit ein sofortiges Tätigwerden aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen, behördlicher oder gerichtlicher Anordnungen, einer konkreten Sicherheitsgefahr, eines erheblichen Missbrauchsrisikos oder zur Verhinderung weiterer Rechtsverletzungen erforderlich ist.
Soweit gesetzlich vorgeschrieben oder vom Betreiber angeboten, können Nutzer gegen Entscheidungen über die Entfernung oder Einschränkung von Inhalten sowie gegen die Sperrung oder Einschränkung ihres Nutzerkontos Einspruch einlegen.
Soweit die Vorschriften des Digital Services Act über interne Beschwerdemanagementsysteme auf GSocial Anwendung finden, stellt der Betreiber ein entsprechendes internes Beschwerdeverfahren nach Maßgabe des DSA zur Verfügung.
Beschwerden werden sorgfältig, diskriminierungsfrei und nicht ausschließlich aufgrund automatisierter Verfahren entschieden, soweit der DSA dies verlangt.
Gesetzlich bestehende Möglichkeiten einer außergerichtlichen Streitbeilegung, einer Beschwerde bei zuständigen Behörden oder einer gerichtlichen Rechtsverfolgung bleiben unberührt.
Für den Digital Services Act ist in Österreich insbesondere die KommAustria als Koordinator für digitale Dienste zuständig. Informationen zu gesetzlichen Beschwerde- und Streitbeilegungsmöglichkeiten können über die zuständigen österreichischen Behörden beziehungsweise die RTR abgerufen werden.
Der Betreiber ist im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen nicht verpflichtet, sämtliche von Nutzern übermittelten oder gespeicherten Informationen allgemein zu überwachen oder aktiv nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hindeuten.
Gesetzlich vorgesehene Pflichten zur Bearbeitung konkreter Hinweise, zur Umsetzung behördlicher oder gerichtlicher Anordnungen sowie sonstige gesetzliche Verpflichtungen bleiben unberührt.
Die Haftung des Betreibers richtet sich nach den zwingenden gesetzlichen Bestimmungen.
Eine Haftung des Betreibers für Vorsatz sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit wird durch diese AGB nicht ausgeschlossen oder beschränkt.
Gegenüber Verbrauchern gelten sämtliche zwingenden Haftungsbestimmungen des österreichischen Rechts, insbesondere des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches (ABGB) und des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG).
Der Betreiber bemüht sich um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb der Plattform. Eine jederzeitige und vollständig störungsfreie Verfügbarkeit kann jedoch insbesondere aufgrund notwendiger Wartungsarbeiten, technischer Störungen, Ausfällen von Infrastruktur Dritter oder Ereignissen außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs des Betreibers nicht zugesichert werden.
Gesetzlich zwingende Gewährleistungs-, Schadenersatz- oder sonstige Ansprüche des Nutzers werden dadurch nicht eingeschränkt.
Für von Nutzern bereitgestellte Inhalte gelten die gesetzlichen Haftungsregelungen für Vermittlungsdienste und Hosting-Dienste, insbesondere die einschlägigen Bestimmungen des Digital Services Act.
Soweit die Plattform Links zu Webseiten oder Angeboten Dritter enthält, bedeutet die Bereitstellung eines solchen Links nicht automatisch, dass sich der Betreiber deren Inhalte zu eigen macht. Eine Haftung für fremde Inhalte besteht ausschließlich nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen.
Der Nutzer haftet für Schäden, die er dem Betreiber oder Dritten durch eine schuldhafte Verletzung seiner gesetzlichen oder vertraglichen Pflichten verursacht, nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen.
Machen Dritte wegen eines vom Nutzer schuldhaft begangenen Rechtsverstoßes berechtigte Ansprüche gegen den Betreiber geltend, hat der Nutzer den Betreiber im gesetzlich zulässigen Umfang von diesen Ansprüchen freizustellen.
Eine Freistellungsverpflichtung besteht nur, soweit der betreffende Anspruch dem Verantwortungsbereich des Nutzers zuzurechnen ist und der Nutzer die Rechtsverletzung schuldhaft verursacht hat. Zwingende gesetzliche Rechte von Verbrauchern bleiben unberührt.
Soweit erforderlich und zumutbar, wird der Betreiber den Nutzer über geltend gemachte Drittansprüche informieren und ihm Gelegenheit geben, relevante Informationen zur Rechtsverteidigung bereitzustellen.
Der Betreiber kann ein Nutzerkonto einschränken, vorübergehend sperren oder aus wichtigem Grund kündigen, insbesondere wenn:
Maßnahmen werden grundsätzlich verhältnismäßig ausgestaltet. Sofern eine mildere Maßnahme ausreichend und zumutbar ist, soll diese einer dauerhaften Kontosperrung vorgezogen werden.
Soweit gesetzlich erforderlich, wird der Nutzer über die Maßnahme und deren wesentliche Gründe informiert und auf bestehende Beschwerde- oder Einspruchsmöglichkeiten hingewiesen.
Bei schwerwiegenden Verstößen, dringenden Sicherheitsrisiken oder gesetzlichen Verpflichtungen kann eine Maßnahme ohne vorherige Verwarnung erfolgen.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der Datenschutz-Grundverordnung (Verordnung (EU) 2016/679 – DSGVO), des österreichischen Datenschutzrechts und sonstiger anwendbarer datenschutzrechtlicher Bestimmungen.
Einzelheiten über Art, Umfang, Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung personenbezogener Daten, Speicherdauer, Empfänger von Daten sowie die Rechte betroffener Personen ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung von GSocial.
Soweit für bestimmte Verarbeitungen eine Einwilligung erforderlich ist, wird diese gesondert und nach Maßgabe der gesetzlichen Anforderungen eingeholt.
Die bloße Zustimmung zu diesen AGB stellt keine pauschale Einwilligung in eine darüber hinausgehende Verarbeitung personenbezogener Daten dar.
Es ist untersagt, ohne Berechtigung auf nicht öffentliche Bereiche der Plattform, Nutzerkonten, Computersysteme oder Netzwerke zuzugreifen oder einen solchen Zugriff zu versuchen.
Nutzer dürfen insbesondere keine Sicherheitsmechanismen umgehen, Schwachstellen missbräuchlich ausnutzen oder Handlungen vornehmen, die geeignet sind, die Sicherheit, Integrität, Verfügbarkeit oder Funktionsfähigkeit der Plattform erheblich zu beeinträchtigen.
Die gutgläubige Meldung einer vermuteten Sicherheitslücke an den Betreiber wird nicht allein deshalb als Verstoß gegen diese AGB behandelt. Weitergehende gesetzliche Bestimmungen bleiben unberührt.
Der Betreiber kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn hierfür ein sachlicher Grund besteht. Ein sachlicher Grund kann insbesondere aufgrund einer Änderung gesetzlicher Vorschriften oder Rechtsprechung, behördlicher Anforderungen, Sicherheitsanforderungen, technischer Entwicklungen oder einer wesentlichen Weiterentwicklung der Plattform vorliegen.
Änderungen dürfen das vertragliche Gleichgewicht nicht ohne sachlichen Grund erheblich zum Nachteil des Nutzers verschieben.
Über wesentliche Änderungen werden registrierte Nutzer in angemessener Weise und, soweit gesetzlich erforderlich, rechtzeitig vor deren Inkrafttreten informiert.
Soweit für eine Änderung nach dem anwendbaren Recht eine ausdrückliche Zustimmung des Nutzers erforderlich ist, wird der Betreiber diese Zustimmung einholen. Eine bloße weitere Nutzung der Plattform ersetzt eine gesetzlich erforderliche ausdrückliche Zustimmung nicht.
Ist die Zustimmung zu einer Änderung erforderlich und stimmt der Nutzer dieser nicht zu, kann er das Nutzungsverhältnis beenden. Auch der Betreiber kann das Vertragsverhältnis unter Einhaltung der gesetzlichen Voraussetzungen beenden, wenn eine Fortführung zu den bisherigen Bedingungen nicht zumutbar oder rechtlich beziehungsweise technisch nicht möglich ist.
Der Nutzungsvertrag wird grundsätzlich auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Der Nutzer kann sein Nutzerkonto und damit den Nutzungsvertrag grundsätzlich jederzeit über die hierfür vorgesehene Funktion in den Account-Einstellungen kündigen beziehungsweise löschen, soweit keine zwingenden rechtlichen Gründe einer sofortigen vollständigen Löschung bestimmter Daten entgegenstehen.
Der Betreiber kann einen unbefristeten Nutzungsvertrag ordentlich kündigen, sofern dies nach den gesetzlichen Bestimmungen zulässig ist. Dabei wird eine unter Berücksichtigung der Dauer des Vertragsverhältnisses und der Interessen des Nutzers angemessene Kündigungsfrist eingehalten.
Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Eine sofortige Beendigung durch den Betreiber kann insbesondere bei schwerwiegenden Rechtsverletzungen, erheblichem Missbrauch, konkreten Sicherheitsgefahren oder aufgrund zwingender gesetzlicher beziehungsweise behördlicher Anforderungen zulässig sein.
Nach Beendigung des Nutzungsvertrages verliert der Nutzer grundsätzlich den Zugang zu seinem Nutzerkonto.
Personenbezogene Daten werden anschließend nach Maßgabe der Datenschutzerklärung und der gesetzlichen Aufbewahrungs- und Löschungspflichten gelöscht oder anonymisiert.
Soweit technisch möglich und gesetzlich erforderlich, werden dem Nutzer bestehende Möglichkeiten zum Abruf oder Export seiner Daten zur Verfügung gestellt.
Bestimmungen dieser AGB, die nach ihrem Sinn und Zweck über die Vertragsbeendigung hinaus gelten sollen, insbesondere Regelungen zu bestehenden Rechtsansprüchen und gesetzlichen Aufbewahrungspflichten, bleiben im erforderlichen Umfang bestehen.
Ist der Nutzer Verbraucher im Sinne des § 1 Konsumentenschutzgesetz (KSchG), gelten die zwingenden österreichischen und unionsrechtlichen Verbraucherschutzbestimmungen.
Bestimmungen dieser AGB sind gegenüber Verbrauchern nur insoweit anwendbar, als sie zwingenden gesetzlichen Verbraucherrechten nicht widersprechen.
Soweit für einen konkreten Vertrag ein gesetzliches Rücktritts- oder Widerrufsrecht besteht, bleiben dieses Recht und die dafür geltenden gesetzlichen Informationspflichten unberührt.
Für das Vertragsverhältnis zwischen dem Betreiber und dem Nutzer gilt österreichisches Recht unter Ausschluss seiner Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts, soweit eine solche Rechtswahl gesetzlich zulässig ist.
Ist der Nutzer Verbraucher und hat er seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat, führt diese Rechtswahl nicht dazu, dass ihm der Schutz zwingender Bestimmungen entzogen wird, der ihm nach dem Recht seines gewöhnlichen Aufenthalts aufgrund der anwendbaren unionsrechtlichen beziehungsweise internationalen Kollisionsnormen zusteht.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchsetzbar sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt.
An die Stelle einer unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften. Gegenüber Verbrauchern erfolgt keine geltungserhaltende Reduktion oder Ersetzung einer unwirksamen Klausel zulasten des Verbrauchers, soweit dies nach zwingendem Recht unzulässig ist.
Individuelle Vereinbarungen zwischen dem Betreiber und dem Nutzer haben im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen Vorrang vor diesen AGB.
Die derzeitige Basisversion von GSocial ist unentgeltlich, soweit nicht bei einer bestimmten Funktion ausdrücklich etwas anderes angegeben wird. Werden zukünftig entgeltliche Leistungen angeboten, gelten hierfür die bei Vertragsabschluss ausgewiesenen Preise, Leistungsbeschreibungen und gegebenenfalls ergänzenden Vertragsbedingungen sowie sämtliche zwingenden gesetzlichen Informationspflichten.
Fragen zu diesen AGB sowie rechtliche Mitteilungen können an den Betreiber gerichtet werden:
E-Mail: info@gsocial.xyz